Mrz 312020
 
 Posted by on 31. Mrz. 2020
2. Station: Jesus stellt sich dem Kreuz und nimmt es an (Pfarrkirche Herz Jesu, Bitterfeld von Ivo Janacek)

2. Station: Jesus stellt sich dem Kreuz und nimmt es an
(Pfarrkirche Herz Jesu, Bitterfeld von Ivo Janacek)

Im Johannesevangelium (Joh 19,16f) lesen wir:

16 Da lieferte er (Pilatus) ihnen Jesus aus, damit er gekreuzigt würde. Sie übernahmen Jesus.  17 Und er selbst trug das Kreuz und ging hinaus zur sogenannten Schädelstätte, die auf Hebräisch Golgota heißt.

Gedanken:

  • Die Soldaten: gesichtslos.
  • Die anderen: ängstlich, traurig, Zuflucht suchend.
  • Der den Befehl gibt: fast unsichtbar, sich an ein Stück Papier klammernd –
    dämonische Macht.
  • Jesus sieht dem Kommenden aufrecht entgegen,
    vielleicht mit Unsicherheit und mit Angst,
    aber er ist entschlossen.

Gebet:

Herr Jesus Christus, du drückst dich nicht.
Du bist Mensch geworden –
nicht zum Spaß oder als Experiment:
Du willst das Leben mit uns teilen
in guten und in bösen Tagen – bis zum Ende.
Du willst den Weg gehen für MICH und für ALLE,
mit MIR und mit ALLEN.

Komm, Herr Jesus, und steh uns bei,
dass wir allezeit mit dir leben
und in das Reich deines Vaters gelangen.

Amen.

Mrz 302020
 
 Posted by on 30. Mrz. 2020
1. Station - Jesus wird zum Tode verurteilt - Pilatus wäscht sich die Hände (Pfarrkirche Herz Jesu, Bitterfeld von Ivo Janacek)

1. Station – Jesus wird zum Tode verurteilt – Pilatus wäscht sich die Hände
(Pfarrkirche Herz Jesu, Bitterfeld von Ivo Janacek)

Im Matthäusevangelium (Mt 27,11-25) lesen wir:

Das Verhör vor Pilatus  11 Als Jesus vor dem Statthalter stand, fragte ihn dieser: Bist du der König der Juden? Jesus antwortete: Du sagst es.  12 Als aber die Hohepriester und die Ältesten ihn anklagten, gab er keine Antwort.  13 Da sagte Pilatus zu ihm: Hörst du nicht, was sie dir alles vorwerfen?  14 Er aber antwortete ihm auf keine einzige Frage, sodass der Statthalter sehr verwundert war.  15 Jeweils zum Fest pflegte der Statthalter einen Gefangenen freizulassen, den das Volk verlangte.  16 Damals war gerade ein berüchtigter Mann namens Jesus Barabbas im Gefängnis.  17 Pilatus fragte nun die Menge, die zusammengekommen war: Was wollt ihr? Wen soll ich freilassen, Jesus Barabbas oder Jesus, den man den Christus nennt?  18 Er wusste nämlich, dass man Jesus nur aus Neid an ihn ausgeliefert hatte.  19 Während Pilatus auf dem Richterstuhl saß, sandte seine Frau zu ihm und ließ ihm sagen: Habe du nichts zu schaffen mit jenem Gerechten! Ich habe heute seinetwegen im Traum viel gelitten.  20 Inzwischen überredeten die Hohepriester und die Ältesten die Menge, die Freilassung des Barabbas zu fordern, Jesus aber hinrichten zu lassen.  21 Der Statthalter fragte sie: Wen von beiden soll ich freilassen? Sie riefen: Barabbas!  22 Pilatus sagte zu ihnen: Was soll ich dann mit Jesus tun, den man den Christus nennt? Da antworteten sie alle: Ans Kreuz mit ihm!  23 Er erwiderte: Was für ein Verbrechen hat er denn begangen? Sie aber schrien noch lauter: Ans Kreuz mit ihm!  24 Als Pilatus sah, dass er nichts erreichte, sondern dass der Tumult immer größer wurde, ließ er Wasser bringen, wusch sich vor allen Leuten die Hände und sagte: Ich bin unschuldig am Blut dieses Menschen. Das ist eure Sache!  25 Da rief das ganze Volk: Sein Blut – über uns und unsere Kinder!  26 Darauf ließ er Barabbas frei, Jesus aber ließ er geißeln und lieferte ihn aus zur Kreuzigung.

Gedanken:

  • Da sind so viele, die tun nur ihre Pflicht. Vielleicht mit schlechtem Gewissen.
  • Da sind andere voll Bosheit – oder wollen sie nur anderen gefallen?
  • Da ist eine, nicht zu sehen, die das nicht gutheißt.
  • Da ist Jesus, er schweigt, schaut mich an.
  • Und ich?

Gebet:

Herr Jesus, du schaust mich an, du fragst mich: Was tust du?
Du, Herr bist bereit, für mich ALLES auf dich zu nehmen, –
für MICH und für ALLE.

Komm, Herr Jesus, und steh uns bei,
dass wir allezeit mit dir leben
und in das Reich deines Vaters gelangen.

Amen.

Mrz 302020
 
 Posted by on 30. Mrz. 2020

Nach der Umgestaltung der Chorfenster und des Altarraumes 1972/73 schuf der Kunstlehrer Ivo Janacek, ein Mitglied unserer Pfarrei, dieses herausragende und seltene Stück kirchlicher Malerei in der spezifischen figürlichen Bildsprache der 1980er Jahre (1983-1985)

Eine konventionelle Folge von Tafelbildern (Öl auf Leinwand mit Holzrahmen und gespannt auf einen Keilrahmen) zeit die geläufigen vierzehn Stationen und zusätzlich ein Emmaus-Bild.

Die Bildfelder sind meist vollständig durch die handelnden Personen ausgefüllt, die in der Regel als Halbfiguren auf nicht charakterisiertem Hintergrund dargestellt sind.  Sie werden in richtigen Proportionen mit Gesichtern, die zum Teil überzeichnet erscheinen und zeitgenössische Kleidung des 20. Jahrhunderts tragen, dargestellt; Christus in einem hellen Hemd und einer dunkelblauen Hose, versehen mit einem Dornenkranz aus Stacheldraht.

Mrz 292020
 
 Posted by on 29. Mrz. 2020

Kruzifix in der Pfarrkirche Herz Jesu, Bitterfeld (Ausschnitt)

Die Passionszeit lädt in besonderer Weise dazu ein, den Kreuzweg zu beten. Die Pfarrkirche ist auch dazu tagsüber geöffnet. Eine Kreuzwegandacht finden Sie im Gotteslob unter Nr. 683/684.

Aktuell finden Sie dort zwei Vorschläge für Kreuzwegandachten von MISEREOR. Diese Hefte „Kreuzweg für Kinder“ und „Kreuzweg für Erwachsene“ dürfen Sie auch mit nach Hause nehmen.

Kreuzwegheft Erwachsene

Kreuzweg herunterladen

Kreuzweg für Kinder

Kreuzweg herunterladen

 

 

 

 

 

 

 

Wenn wir den Kreuzweg beten, geht es nicht nur darum, sich daran zu erinnern, was vor 2000 Jahren mit Jesus geschehen ist. Es geht darum wahrzunehmen, dass auch heute Menschen leiden: Im Libanon, in Syrien, weltweit, – in diesen Tagen ganz besonders unter der Corona-Pandemie; auch bei uns. Da haben andere und vielleicht auch wir selbst ein „schweres Kreuz zu tragen“. Jesus ist zur Welt gekommen, um uns beizustehen und mitzutragen. Auch heute!

Hier wird täglich eine Station des Bitterfelder Kreuzweges mit einem kurzen Impuls veröffentlicht.

 

Mrz 282020
 
 Posted by on 28. Mrz. 2020

elektronischer Klingelbeutel für die Misereor FastenaktionDer fünfte Fastensonntag ist der Haupttermin für das traditionelle Fastenopfer. Da es in diesem Jahr nicht im Gottesdienst eingesammelt werden kann, bitten wir Sie, das Hilfswerk Misereor durch ihre Onlinespende zu unterstützen. Im Namen von Misereor und seinen Projektpartnern Danken wir Ihnen!

Hier können Sie am Sonntag zusammen mit dem Bischof die Messe feiern.

Anregungen für eine Gebetsgemeinschaft im Bistum Magdeburg

Hier finden Sie einen Impuls zum Evangelium des 5. Fastensonntags (29.03.2020)

Verhülltes Kreuz in der Herz Jesu Kirche Bitterfeld

Verhülltes Kreuz in der Herz Jesu Kirche Bitterfeld

Mrz 262020
 
 Posted by on 26. Mrz. 2020
Franziskus am Sonntag über dem leeren Petersplatz - hier wird er am Freitag einen Gebetsgottesdienst halten (Vatican Media)

Franziskus am Sonntag über dem leeren Petersplatz – hier wird er am Freitag einen Gebetsgottesdienst halten (Vatican Media)

Papst Franziskus hat für kommenden Freitag um 18.00 Uhr zu einem weltweiten Gebet im Zeichen der Corona-Pandemie aufgerufen. Bereits am vergangenen Sonntag hat er dazu eingeladen, sich mit ihm im Gebet zu verbinden. (Mehr auf der Seite von Vatican Media)

Hier kann dieses Gebet live mitverfolgt werden.

In diesen „Tagen der Prüfung“ sei es an der Zeit, „die Stimmen zum Himmel zu vereinen“, so der Papst. Mit der gleichen Intention kündigte er für Freitag (27. März) um 18.00 Uhr eine Andacht auf dem leeren Vorplatz des Petersdoms an. Er werde am Ende den feierlichen Segen Urbi et orbi spenden, der nur zu besonderen Gelegenheiten üblich ist. Angesichts der Pandemie bestehe so die Möglichkeit, einen vollständigen Ablass zu erhalten; darunter versteht die katholische Kirche einen Erlass von Strafen im Jenseits.

 

 

Franziskus rief die Christen auf, der Ausbreitung des Virus mit „Mitgefühl und Zärtlichkeit“ zu begegnen. „Bleiben wir vereint“, mahnte er am Schluss seiner Ansprache. Bereits in seiner Sonntagsfrühmesse hatte er sich der Corona-Krise gewidmet. Er sei den Familien nahe, die sich wegen der aktuellen Schutzbestimmungen nicht von ihren toten Angehören verabschieden könnten, sagte er im vatikanischen Gästehaus Santa Marta. „In diesen Tagen beten wir für die Toten, Männer und Frauen, die ohne Trost allein sterben.“

Über die Bedeutung des Gebets in Zeiten der Corona-Epidemie sprach das Kirchenoberhaupt kürzlich auch in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung „La Stampa“. „Das Gebet lässt uns unsere Verletzlichkeit begreifen. Es ist der Schrei der Armen, jener, die ertrinken, die sich in Gefahr fühlen, einsam“, sagte Franziskus in Bezug auf die biblische Erzählung des Seesturms. „Und in einer schwierigen, verzweifelten Situation ist es wichtig zu wissen, dass man sich am Herrn festklammern kann.“

(Quelle: Katholisch.de)

Mrz 252020
 
 Posted by on 25. Mrz. 2020

Dreimal täglich werden vielerorts die Glocken geläutet. Damit soll nicht nur zum Gebet aufgerufen werden. Zuallererst sagen uns die Glocken: Gott verlässt uns nicht. Er ist in unserer Welt: Der Engel (lateinisch: Angelus) bringt Maria die Botschaft, dass Gott durch sie Mensch werden, greifbar werden will. Maria sagt ja und Gott kommt in die Welt als Mensch, das feiern wir an Weihnachten. Was da sichtbar wird beginnt wie bei jedem Menschen neun Monate vorher. Darum feiert die Kirche heute,  neun Monate vor Weihnachten, das Fest der Verkündigung:

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft...

Chorfenster in St. Marien, Sandersdorf

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft
und sie empfing vom Heiligen Geist.

Maria sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn,
mir geschehe nach deinem Wort.

Und das Wort ist Fleisch geworden
und hat unter uns gewohnt.

Jesus sagt: ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.
Wie tröstlich, gerade in diesen Zeiten der Krise.

Heute 12 Uhr Live: Das Vaterunser mit Papst Franziskus

Papst Franziskus hat alle Christen weltweit für diesen Mittwoch zu einem Sturmgebet gegen das Corona-Virus aufgerufen. Um 12 Uhr sollten sie einen Moment innehalten und ein Vaterunser beten, schlug er bei seinem Angelusgebet am Sonntag vor. Vatikannews überträgt das Vaterunser mit Franziskus Live mit deutschem Kommentar.
Mrz 202020
 
 Posted by on 20. Mrz. 2020

20./21. März 2020 (eingeschränkt)
Sie können sich auch zu Hause mit der weltweiten Gebetsgemeinschaft verbinden!
Jesus sagt: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.
Vertrauen wir uns selbst und einander und diese ganze Welt ihm an.
24 Stunden für den Herrn in Bitterfeld

24 Stunden für den Herrn in Bitterfeld

24 Stunden für den Herrn in Sandersdorf

24 Stunden für den Herrn in Sandersdorf

Mrz 192020
 
 Posted by on 19. Mrz. 2020
Josef mit Jesus

Hl. Josef, kath. Kirche Holzweißig

19. März – Hochfest des Hl. Josef

 

Wie du Maria und ihr Kind
in deinem Schutz geborgen,
wirst du, solang wir Pilger sind,
für Christi Kirche sorgen,
dass sie erstarke und gedeih
und Christus in ihr mächtig sei.
Dazu St. Josef hilft!

(Gotteslob – Regionalteil Ost 867)

 

Mehr Info zum Hl. Josef unter:
heiligenlexikon.de

Heute Abend: Hl. Messe vor leeren Bänken in St. Josef Holzweißig, für die Ortsgemeinde, unsere Kita, unsere ganze Pfarrei und den Landrat, der heute Geburtstag hat.

Mrz 172020
 
 Posted by on 17. Mrz. 2020

Lagen Sie selbst oder ein Angehöriger schon einmal im Krankenhaus? Dann wissen Sie, solch ein Krankenhausaufenthalt kann das Leben von Patient und Angehörigen ganz schön durcheinander bringen.—Sorgen um Gesundheit, Genesung und Heilung werden zu zentralen Themen.

KKHDa ist es mitunter hilfreich und erleichternd mit jemandem darüber zu reden.

Seit dem 1. März 2015 bin ich innerhalb meiner Tätigkeit in der Pfarrgemeinde als Klinikseelsorgerin im Bitterfelder Gesundheitszentrum tätig.

Gern besuche ich Sie oder Ihre Angehörigen im Falle eines Krankenhausaufenthaltes und wenn Sie es möchten, bringe ich auch die Kommunion ins Krankenhaus.

An jedem Mittwochabend um 18 Uhr biete ich für Patienten und Angehörige im Raum der Stille (Station M6) eine kurze Andacht zum Tagesausklang an.
(Derzeit wegen der Pandemie nicht möglich.)

Wenn Sie im Krankenhaus besucht werden wollen, geben Sie dies bitte in der Patientenaufnahme des Krankenhauses an oder geben Sie mir über das Pfarrbüro Bescheid.

Ihre Gemeindereferentin

Beate Bartsch

Mrz 172020
 
 Posted by on 17. Mrz. 2020

In der Ökumenischen Bibelwoche 2020 dreht sich alles um das „Zweite Gesetz“, das Deuteronomium. Das 5. Buch Mose am Anfang des Alten Testaments ist vielen Menschen der heutigen Zeit unbekannt und fremd. Die Bibelwoche zeigt es als ein „Evangelium“, dem die leidenschaftliche Beziehung zwischen Gott und Mensch am Herzen liegt, als Geschichtswerk, das Identität für die Zukunft formuliert und als Text, der auch Antworten auf die Fragen einer schnelllebigen und technologisierten Welt geben kann.

Die Ökumenische Bibelwoche basiert auf folgende Texteinheiten:

Thema I Dtn 31, 1-13 + 34, 1-12 „Gott zieht voran“
Thema II Dtn 5, 1-22 „Ich bin dein Gott“
Thema III Dtn 6, 4-9 + 6, 20-25 „Treue zu Gott“
Thema IV Dtn 7, 1-10 + 28, 45-57 „Segen und Fluch“
Thema V Dtn 8 „Dankbarkeit“
Thema VI Dtn 10, 17-19 + 15, 1-15 „Mitmenschlichkeit“
Thema VII Dtn 30 „Wähle das Leben“

In der 2. Fastenwoche 19 Uhr im ev. Gemeindehaus Sandersdorf

Mo 09.03. „Ich bin dein Gott“ (II) Pfarrer Martin Kabitzsch, Wolfen
Di 10.03. „Segen und Fluch“ (IV) Pfarrerin Anna Mittermayer, SDF
Mi 11.03. „Gott zieht voran“ (I) Pfarrer Albrecht Henning, Krina
Do 12.03. „Dankbarkeit“ (V) Pfarrer Stephan Werner, Wolfen Nord
Fr 13.03. „Treue zu Gott“ (III) Pfarrer Andreas Ginzel, Bitterfeld

In der 3. Fastenwoche 19:30 Uhr im Paul-Gerhardt-Haus Gräfenhainichen

Mo 16.03. „Gott zieht voran“ (I) Prediger Theo Schneider, Wittenberg
Di 17.03. „Ich bin dein Gott“ (II) Pfarrer Martin Kabitzsch, Wolfen
Mi 18.03. „Segen und Fluch“ (IV) Diakon Martin Besen, GHC
Do 19.03. „Treue zu Gott“ (III) Pfarrer Andreas Ginzel, Bitterfeld
Fr 20.03. „“Dankbarkeit“ (V) Pfarrer Ronald Kleinert, GHC

In der 4. Fastenwoche 18:30 Uhr im ev. Gemeindehaus Krina

Mo 23.03. „Gott zieht voran“ (I) Pfarrer Albrecht Henning, Krina
Di 24.03. „Ich bin dein Gott“ (II) Pfarrer Martin Kabitzsch, Wolfen
Mi 25.03. „Treue zu Gott“ (III) Pfarrer Andreas Ginzel, Bitterfeld
Do 26.03. „Segen und Fluch“ (IV) Pfarrerin Anna Mittermayer, SDF
Fr 27.03. „Dankbarkeit“ (V) Prädikantin Birgit Eckert, Krina
Mrz 172020
 
 Posted by on 17. Mrz. 2020

aschermittwoch

Wir alle sind aufgerufen, die Fastenzeit zu nutzen, umzukehren, neu aufzustehen und Gottes ausgestreckte Hand zu ergreifen.

„Geschenkt“ – Gottes Gnade ist immer schon da, sie ist gratis und uns geschenkt – im Innersten der Schöpfung und in uns. Sie bewohnt uns, durchfließt uns und die ganze Erde. Und sie wirkt unabhängig von unserem Tun. Dieses „geschenkt“ ist das Besondere des christlichen Glaubens. Wir Menschen müssen uns dafür nicht anstrengen, nichts leisten und auch sonst nichts tun. Noch besser sagt es das lateinische Wort für Gnade: „Gratia“ bedeutet gratis, umsonst, eben geschenkt! Diesem großen Gnadengeschenk Gottes wollen diese Exerzitien im Alltag über 4 Wochen nachgehen und es betend vertiefen. Damit ein neuer Blick darauf entstehen kann, wie die Gnade Gottes uns reich macht und sich dies im Leben entfaltet. Die Themen der Woche sind: 1. Mit Liebe erschaffen, 2. Angewiesen auf Gnade, 3. Erlöst in Christus, 4. „Voll der Gnade“ zu neuem Leben. Exerzitienhefte finden Sie ab 20. Februar in den Kirchen und im Pfarrbüro.

Unter dem Motto „Frieden geht“ sendet Misereor am Aschermittwoch und dann jeden Donnerstag  7 Impulse für 7 Wochen an Smartphone, Tablet oder ins E-Mail-Postfach. Die  7 Impulse bekommt, wer das sogenannte Fastenbrevier unter misereor.de unter Angabe seiner Mail-Adresse abonniert.

„7 Wochen lassen“ lädt alle Paare ein, ihre Partnerschaft zu stärken: Impulse für mehr Gelassenheit, Gespräche über’s Weglassen, die Erfahrung, sich wirklich einzulassen und von Zeit zu Zeit ausgelassen zu sein!
Infos, Anmeldung und die Möglichkeit, die Briefe nach Erscheinen auch ohne Anmeldung herunterzuladen gibt es auf der Webseite 7wochen-lassen.de

Kreuzwegandachten wie der Familienkreuzweg nach Thalheim am ersten Fastensonntag können dazu ermutigen, dem Leid und den Leidenden zu begegnen.
Zu Kreuzwegen laden u.a. auch die Kolpingsfamilie (13.3. nach Wolfen) und die Jugend (3.4.) ein. In Bitterfeld, Sandersdorf, Gräfenhainichen und Roitzsch gibt es wöchentlich einen Kreuzweg.

Am zweiten und dritten Fastensonntag wollen die Bußgänge mit den Fastenpredigten der Leipziger Dominikaner aufzeigen, wer Jesus für uns sein möchte, und im Bußsakrament die Möglichkeit bieten, sich von IHM zu neuem Leben befreien zu lassen.

Am 6. März ist Weltgebetstag zu dem in diesem Jahr Frauen aus Simbabwe unter dem Motto „Steh auf und geh!“ einladen.

Zum  Weltgebetstag der Kinder  laden Frau Wiedenmann und Frau Gierke am Dienstag, dem 11. März von 16 – 18 Uhr ins evangelische Gemeindehaus ein.
Der spannende Nachmittag vermittelt Eindrücke von der Vielfalt Simbabwes.

Das Buch Deuteronomium ist Mittelpunkt der ökumenischen Bibelwoche unter dem Motto „Vergesst nicht … – Lebensregeln auf dem Weg zu Gott“

Sich von Gott finden und zur Gemeinschaft und zum Leben mit ihm einladen zu lassen, ist auch die Idee der 24 Stunden für den Herrn.
In unserer Pfarrei und der Nachbarpfarrei Wolfen-Zörbig wird es am 20./21. März wieder abwechselnd offene Kirchen und Möglichkeit zu Stille, Anbetung und Beichte geben.

Am 29. März lädt der Misereorsonntag dazu ein, die Großzügigkeit und Barmherzigkeit Gottes nachzuahmen und unsere Solidarität mit den Armen bei der Misereor-Kollekte und beim inzwischen siebten Bitterfelder Misereor-Pellkartoffeln-Essen zu zeigen. Für eine Spende ab 4,- € sichern Sie sich Ihre Portion.

Für Klein und Groß gibt es am 4. April einen Familienprojekttag in Bitterfeld: Ab 9 Uhr werden Palmstecken gebastelt sowie der Kindergottesdienst für Palmsonntag und der Familiengottesdienst für Ostermontag vorbereitet. Zum gemeinsamen Mittagessen kann jeder etwas beisteuern.

WP2Social Auto Publish Powered By : XYZScripts.com