Andreas

Mai 272019
 
 Posted by on 27. Mai. 2019

„Das ist der Tag, den Gott gemacht… !“

…, so haben wir am 11. Mai 2019 bei meiner Diakonweihe gesungen.
„Alles kann, wer glaubt.“ (Mk 9:23b) – dieser Ansporn Jesu hat mich über die letzten Jahre bis zu diesem Tag getragen.

Der Tag war daher für mich in dreierlei Hinsicht bedeutsam: Mit der Diakonweihe beginnt nun das diakonische Praktikum in unserer Pfarrei Hl. Familie und somit die zweite Phase meiner praktischen Ausbildung zur Vorbereitung auf die Priesterweihe im Mai 2020. An diesem Tag habe ich vor Gott und der Gemeinde laut und deutlich JA gesagt und mich von Jesus für die Kirche, das Bistum und die Menschen in Dienst nehmen lassen. An diesem Tag konnte ich besonders spüren, was Gemeinde besonders hier und heute bedeutet: Gemeinsamkeit, tragendes Gebet und vor allem Einsatz für die Sache Jesu!

„Alles kann, wer glaubt.“ – war an diesem und für diesen Tag auch Motto und Ansporn aller, die diese Feier ermöglicht, gestaltet und an ihr teilgenommen haben! Für diesen, Ihren Einsatz, alle kleinen und großen, sichtbaren und unsichtbaren Tätigkeiten und Ihre Glück- und Segenswünsche bedanke ich mich nochmals von GANZEM HERZEN! Ohne Sie wäre dieser Tag nur halb so schön geworden!

„Alles kann, wer glaubt.“– bleibt für mich auch weiterhin das Fundament meines Lebens, meiner Lebensentscheidungen und meiner Arbeit bei Ihnen in der Gemeinde. Jesu Zusage gibt dabei Mut und Stütze auf meinem Weg der Nachfolge! Aufbauend auf diesem Fundament freue ich mich daher auch weiter auf die vielen Erfahrungen bei und Begegnung mit Ihnen – nun als Diakon!

Mit der Bitte um Ihr begleitendes Gebet grüßt Sie herzlich

Ihr Dr. Jürgen Wolff

 

Mai 172019
 
 Posted by on 17. Mai. 2019

Die Türkollekten für Anschaffungen, Reparaturen und Renovierungen
finden am:
Sa/So          29./30.06.2019
Sa/So          27./28.07.2019
Sa/So          24./25.08.2019 statt.

.                                               Aktuelle* Spendenstände/Spendenziel:
Ausmalung der Kirche in Bitterfeld:                 2.141,30 €/ 10.000, –  €
Ausmalung der Kirche in Sandersdorf:   4.022,00 €/ 10.000, –  €
Altersgerechter Zugang in Roitzsch:               5.992,90 €/        (?), –  €
notwendige Reparaturen GHC:                           147,61 €/       (?), –  €

Allen Spendern herzlichen Dank !

* siehe Datum der Aktualisierung

Mai 062019
 
 Posted by on 06. Mai. 2019

Bischof Gerhard ist an diesem Samstag erneut in unserer Pfarrei und wird um 10 Uhr
Dr. Jürgen Wolff unter Handauflegung und Gebet zum Diakon weihen.
Anschließend gibt es im Gemeindesaal einen kleinen Empfang.
Damit beginnt der zweite Teil seines Praktikums in unserer Pfarrei.
Bis zum Weißen Sonntag 2020 wird er dann als Diakon bei uns sein.
Mai 012019
 
 Posted by on 01. Mai. 2019

Am Samstag, dem 4. Mai 2019 um 14 Uhr wird Bischof Gerhard in der Pfarrkirche Herz Jesu in Bitterfeld 16 Jugendlichen je acht aus unserer Pfarrei und der Nachbarpfarrei Wolfen-Zörbig sowie einer Erwachsenen aus Bitterfeld das Sakrament der Firmung spenden.

Die Jugendlichen  haben sich seit dem 17. August in einem gemeinsamen Firmkurs darauf vorbereitet.

Apr 212019
 
 Posted by on 21. Apr. 2019

Osteraltar in der Marienkirche in Sandersdorf

Christus ist auferstanden – Halleluja! Er ist wahrhaftig auferstanden -Halleluja!
Das feiern wir in den Gottesdiensten am Ostersonntag
in Gräfenhainichen und Sandersdorf 10 Uhr in Bitterfeld und Roitzsch 10:30 Uhr,
am Ostermontag
in Gräfenhainichen 10 Uhr in Bitterfeld und Holzweißig und Sandersdorf 10:30 Uhr
und an den folgenden Tagen bis Pfingsten.

Denen, die an der Vorbereitung der Heiligen Woche beteiligt waren, sagen wir herzlichen Dank!
Allen wünschen wir vielfältige Erfahrungen mit dem Auferstandenen und frohe Ostertage!

Apr 202019
 
 Posted by on 20. Apr. 2019

LumenChristi (680x510)

Dieses neue Feuer, das die Nacht erhellt,
entflamme in uns die Sehnsucht nach dir (Gott), dem unvergänglichen Licht,
damit wir mit reinem Herzen zum ewigen Osterfest gelangen.
Die Osternacht feiern wir um 21:30 Uhr in Bitterfeld, Holzweißig und Sandersdorf
Christus ist auferstanden! Halleluja! Allen frohe und gesegnete Ostern!
Apr 192019
 
 Posted by on 19. Apr. 2019

Chora_Anastasis (680x510)Was im Glaubensbekenntnis nur einen halben Satz einnimmt, dessen gedenkt die Kirche am Karsamstag. Es ist nicht einfach nur Grabesruhe, sondern höchstes Engagement: Indem Christus den Tod erleidet, öffnet er die Pforten des Totenreichs, um die schon verstorbenen Gerechten herauszuführen. Bei Paulus heißt es: Christus ist gestorben und lebendig geworden um Herr zu sein über Tote und Lebende. (Röm 14,9)

Apr 192019
 
 Posted by on 19. Apr. 2019
KreuzGHC

Katholische Kirche „Maria, Hilfe der Christen“ in Gräfenhainichen

Das Leiden und der Tod des Gottessohnes Jesus stehen im Zentrum des Karfreitags. Das Wort „Kar“ entstammt dem Althochdeutschen und bedeutet „Kummer“. Zur Stunde des Todes Jesu, nachmittags drei Uhr, kommen wir in der Kirche zusammen. Wir hören aus der Bibel die Leidensgeschichte Jesu und verehren den am Kreuz Gestorbenen mit einer Kniebeuge. Die Traurigkeit dieses Tages zeigt sich auch in der Gestaltung der Kirche: Auf dem Altar stehen weder Blumen noch Kerzen, und die Lieder werden ohne Orgelbegleitung gesungen.

(Text leicht verändert von Bistum Magdeburg übernommen.)

Die Karfreitagsliturgie feiern wir in Bitterfeld, Gräfenhainichen, Holzweißig und Sandersdorf jeweils um 15 Uhr.
Apr 172019
 
 Posted by on 17. Apr. 2019
Der Evangelist Johannes berichtet während des Mahles nicht von Brot und Wein
sondern davon, dass Jesus seinen Jüngern die Füße gewaschen hat.
Nur widerwillig lassen sie es zu. – In der Liturgie des Gründonnerstags erfahren auch wir
„eine Liebe, die sich gewaschen hat“ und beispielgebend sein will.

Fusswa (340x312)

Aber „Jesu Leib und Blut für uns“ erschöpft sich nicht in existentiellen Zeichen!
Es ist auch nicht nur die „Lebenshingabe am Kreuz“!
Der Sohn Gottes gibt sich ganz; mit seiner ganzen Existenz,
in seiner Gottheit und Menschheit, mit Fleisch und Blut,
mit seiner Menschwerdung, seiner ganzen Lebensgeschichte  und seinem ganzen Tun.
Gott ist nur Liebe! Er ist ganz für uns da. Für Jeden!
Können wir uns daran ein Beispiel nehmen?
Apr 172019
 
 Posted by on 17. Apr. 2019

Zu Petrus sagt Jesus:
„Wenn ich dich nicht wasche, hast du keine Gemeinschaft mit mir.“
Zeichen unserer Gemeinschaft mit Jesus sind die Sakramente:
Die Taufe ist unser „Bad“ – nun müssen uns nur noch die Füße gewaschen werden.
Das Bußsakrament stellt die Taufgnade/Gemeinschaft mit Gott wieder her.
Die Kommunion nährt sie. Die Firmung stärkt sie.

Johannes weist auf das Mahl hin, das Jesus mit seinen Jüngern feiert,
ebenfalls Zeichen der Gemeinschaft und Zeichen seiner Lebenshingabe.
Die Gemeinschaft, die Gott schenkt und in der er ganz aufgeht ist Gottes Dienst an uns.

Allen sagt Jesus:
„Ein Beispiel habe ich euch gegeben,
damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe“
Ich mache mich klein vor euch und für euch. Ich mache euch groß.
Ich bin bereit zum Dienst, bereit, den letzten Platz einzunehmen.
Wenn du die Gemeinschaft mit mir suchst, dann folge mir nach!
Dann sei auch du bereit, dich klein zu machen und anderen zu dienen!

Am Gründonnerstag wollen wir einander die Füße waschen
und so zeichenhaft den Auftrag Jesu erfüllen.
Gelingt uns das auch in unserem Leben? Dazu möge Gott uns stärken!

Apr 132019
 
 Posted by on 13. Apr. 2019

palmsonntag (680x510).

Vielleicht irritiert es, in den Gottesdiensten des Palmsonntag von einem grandiosen Einzug Jesu in Jerusalem zu hören und wenig später vom letzten Abendmahl, vom Verrat des Judas, von Gefangennahme, Folter und Tod Jesu. – Nicht, dass wir zu solchen Höhenflügen und anschließenden Bruchlandungen in unserer Zeit keine Parallelen fänden… Die eine oder der andere, der erst hochgejubelt und zum Messias gemacht und dann fallengelassen oder gar verdammt wird, mag sich durch diese Schicksalsgemeinschaft vielleicht getröstet fühlen. Aber hier geht es wohl doch um etwas anderes. Die Evangelisten schreiben keinen Fortsetzungsroman, sondern halten fest, was bekannt ist und deuten die Geschehnisse im Glauben. Wenn Jesus nach Jerusalem kommt, dann kommt er in die Stadt des großen Königs und doch auch an den Ort seines Sterbens. Die Inszenierung dieses Einzugs auf einem Esel in den Evangelien und das Feiern dieses Einzugs in den christlichen Gemeinden am Beginn der Karwoche ist ein Glaubensbekenntnis und eine Standortbestimmung: Der hier kommt, ist der verheißene Friedenskönig, der Messias, der Sohn Gottes. Sein Leiden und Sterben ist kein Betriebsunfall der Geschichte, sondern es ist der Weg auf dem die Solidarität Gottes mit den Menschen sich auf das äußerste konkretisiert. An mir ist es zu entscheiden, ob ich diesen Weg Gottes annehmen will, der sich solidarisch mit allen und stellvertretend für alle – auch für mich und mit mir –  zum Sündenbock macht. Wer dies so sehen und annehmen kann, sollte es nicht nötig haben, die Austreibung oder das Schlachten von weiteren Sündenböcken zu fordern. Manchmal scheinen es aber doch dieselben zu sein, die „Hosanna“ und „Kreuzige ihn“ rufen.

Gottesdienste am Palmsonntag und in der Heiligen Woche

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