Mai 232014
 
 Posted by on 23. Mai. 2014

Wie können wir hier und heute Kirche sein?

Oder, wie müssen wir unser Christsein leben, damit wir nach Jesu Wort wirklich „Salz der Erde“ und „Licht der Welt“ sein können?

Darauf versuchen die „Zukunftsbilder des Bistums Magdeburg 2019“ eine Antwort zu geben. Hier und da werden sie vielleicht auf Plakate treffen, die darauf hinweisen.

Zukunft
2019 begehen wir das „silberne“ Gründungsjubiläum unseres Bistums; daher diese krumme Zahl.
Mit dem Pfarrgemeinderat, aber auch in Gemeindeversammlungen vor Ort werden wir in diesem und
sicher auch noch im kommenden Jahr überlegen, in welchen Bildern wir uns jetzt schon wiederfinden und welche uns zur Herausforderung werden.

Mai 222014
 
 Posted by on 22. Mai. 2014
Mai 222014
 
 Posted by on 22. Mai. 2014

Im Sommer machen sich nicht nur unsere RKW-Kinder nach Uebigau, die Ministranten nach Rom und etliche in den Urlaub auf, auch so mancher fromme Pilger rüstet sich zu einer Wallfahrt. Der Möglichkeiten gibt es viele. Eine 10-tägige Fußwallfahrt führt seit 1982 auch von Magdeburg ins Eichsfeld zum Klüschen Hagis. Jeden Tag sind zwischen 20 und 30 km mit leichtem Tagesgepäck zurückzulegen. Das geistliche Programm mit stiller Zeit, Stundengebet, Messe, Rosenkranz und Schriftkreis an jedem Tag ist ebenso anspruchsvoll.

In diesem Jahr werden wir unter dem Titel „geliebt – gerufen – gesandt“ mit ermutigenden Worten von Papst Franziskus unterwegs sein. Wir heißt: der Vikar ist diesen Weg schon mehr als zehnmal gegangen und der Pfarrer ist für dieses Jahr schon angemeldet. Da wir voraussichtlich in zwei Gruppen unterwegs sein werden, gibt es aber auch die Möglichkeit, sich aus dem Weg zu gehen.

Anmeldeschluss ist der 30. Juni (siehe offizielles Plakat)

Mai 222014
 
 Posted by on 22. Mai. 2014

Seit einiger Zeit fühlen sich viele verunsichert durch einen Hinweis auf den Kontoauszügen der Sparkasse und anderer Kreditinstitute. In vielen Worten wird darin nichts anderes gesagt, als dass sehr hohe Erträge aus Kapitalvermögen, also in der Regel Zinsen, ab 800 € jährlich für Einzelpersonen steuerpflichtig sind. Für Ehepaare liegt diese Zinseinkommensgrenze doppelt so hoch.

Das heißt, nur wer mehr als 800 € Zinsen pro Jahr erhält, muss Kapitalertragssteuern bezahlen. An die Kapitalertragssteuer ist wie bei der Lohnsteuer für Arbeitnehmer die Kirchensteuer gekoppelt.

Die Verunsicherung besteht darin, dass viele Rentner meinen, Sie müssten nun auch als Rentner noch zusätzlich eine Kirchensteuer bezahlen. Das alles ist Unsinn und gilt nur für Rentner, die tatsächlich ein sehr großes Vermögen besitzen. Und selbst dann ist die daraus entstehende Kirchensteuer vergleichsweise geringfügig. Für die allermeisten Rentner hat der Hinweis der Sparkassen absolut keine Bedeutung.

Leider trifft diese Verunsicherung zusammen mit der allgemeinen Überzeugung, die Kirchen hätten zu viel Geld. Wer sich etwas mehr mit dem Thema befasst, weiß, dass die Kirchen nicht zu viel Geld haben, und dass die allermeisten Verantwortlichen in den Bistümern und bei der Caritas sehr sorgfältig mit den Mitteln umgehen, die ihnen zur Verfügung stehen.

Die Liebe zur Armut, wie sie u.a. von Papst Franziskus gewollt und vorgelebt wird, kann nicht ausgespielt werden gegen die Tatsache, dass Kirchen eben auch verlässliche Arbeitgeber sind, Dienste für die Gesellschaft anbieten und wertvolle z.T. historische Immobilien verwalten und erhalten müssen u. v. a. m.

Hier sehen Sie, wofür wir in unserer Gemeinde momentan sammeln und mit wieviel Geld die großen Kollekten der Hilfswerke unterstützt wurden.

Übrigens: sollte sich bei der Bankabrechnung von Zinsen oder anderen Kapitalerträgen zeigen, dass kein Freibetrag angerechnet wurde, prüfen Sie bitte, ob Sie bei der Bank oder Sparkasse einen entsprechenden Antrag gestellt haben. Falls nicht, sollte es alsbald nachgeholt werden. Steuern, die schon an das Finanzamt abgeführt sind, können sie mittels Steuererklärung zurückholen, soweit der Freibetrag unberücksichtigt geblieben ist.

Andreas Ginzel/Wolfgang Hubert

Mai 222014
 
 Posted by on 22. Mai. 2014

Seit Ostern ist unsere Kirche wieder festlich geschmückt. Dazu haben auch die vielen Blumen beigetragen, die am Karfreitag zur Kreuzverehrung mitgebracht worden sind. Daneben braucht es aber immer auch und vor allem das Engagement derer, die dafür sorgen, dass die bunte Pracht auch gut zur Geltung kommt. Wer zu Hause hin und wieder einmal die richtige Vase für den Blumenstrauß sucht, den man gerade geschenkt bekommen hat, kann ansatzweise nachvollziehen, wie viel Arbeit, Überlegen und Ausprobieren dahinter steckt bis es passt. Und dann heißt es dranbleiben, Wasser nachgießen, Welkes aussortieren, Frisches ergänzen…

Schön dass es in Bitterfeld auch nach dem Weggang von Sr. M. Siegburgis jetzt wieder einen Blumendienst gibt. Dazu haben sich verabredet:

  • Mai und Oktober                         Frauenkreis   (Ansprechpartner: Sr. Dagmar)
  • Juni und November                    Arbeitskreis   (Ansprechpartner: Fr. Freisleben)
  • Juli + Weihnachten-Lichtmess    Chor              (Ansprechpartner: Fr. Lachmund)
  • Aug. u. Lichtmess-Aschermi.      Senioren        (Ansprechpartner: H. Hess)
  • September                                  Kolping          (Ansprechpartner: Fr. Waller)

Denen sei schon jetzt für ihren Einsatz gedankt. Bestimmt freuen sie sich über Hilfe und Anerkennung.

Wenn Sie mit frischen Blumen unterstützen wollen, sprechen Sie das bitte immer mit den gerade Verantwortlichen ab! Wenn die nämlich nicht frisch ins Wasser kommen, ist die Pracht bald dahin und Sie machen sich unnötige und den Verantwortlichen, die sie unterstützen möchten, doppelte Arbeit. Eine andere Möglichkeit der Unterstützung ist die Blumenkasse, die wegen leidvoller Erfahrungen aber nur während der Gottesdienste aufgestellt wird.

Mai 092014
 
 Posted by on 09. Mai. 2014

Beim Rentnernachmittag in Roitzsch am 8. Mai machte der Pfarrer mit den anwesenden Senioren ein Experiment und gemeinsam wurde etwas neues ausprobiert: das Gotteslob.
Zwar wurde das neue Gotteslob in unserem Bistum bereits zum Sonntag Laetare eingeführt, doch fehlen ja nach wie vor die dazugehörigen Orgelbücher und so wurde die Pensionierung des alten Gotteslobes in der Pfarrei Bitterfeld noch etwas verschoben.
So probierten die Roitzscher Senioren das neue Gotteslob als erste aus. Zunächst erklärte und zeigte Pfarrer Ginzel den Aufbau des neuen Gebets- und Gesangsbuches und erfreut wurde festgestellt, dass etwa 50% der Lieder ja bereits aus dem alten Gotteslob bekannt sind. Einige der neu hinzugekommenen Lieder sind zudem bereits aus unserem alten Bistumsanhang, oder auch von der Jugendband bekannt.
Auch die Andachten und Litaneien wurden gründlich unter die Lupe genommen. Hier wird wohl weiterhin auch das bewährte Marienlob zum Einsatz kommen. Doch einige der neuen Gebete werden bestimmt auch in unserer Pfarrei bald vertraute Texte sein.
Bevor es vom Gemeindesaal zur Maiandacht und Hl. Messe in die Kapelle hinunter ging, übte der Pfarrei noch ein „neues“ Lied ein: „Surrexit Dominus vere“, der eingängige Osterkanon aus Taizé.
Zur Maiandacht wurde dann das alte und zur Hl. Messe das neue Gotteslob genutzt. Die letzten Lieder wurden bereits schon wieder von Frau Bier angestimmt, so dass das Experiment wohl eine gelungene Generalprobe für die richtige Einführung des neuen Gotteslobes war.

 Diese wird übrigens zu den Gottesdiensten des Hohen Pfingstfestes sein. Bestärkt im Heiligen Geist werden dann alle Schwierigkeiten und Hürden bald vergessen sein.

Neues Gotteslob

Klemens Schubert

Mai 022014
 
 Posted by on 02. Mai. 2014

Seit einem Monat bin ich nun hier in der Bitterfelder Pfarrei Heilige Familie als Praktikant. Mit jedem Tag mehr fühle ich mich heimischer. Das liegt zum Teil daran, dass ich viel Glück hatte und eine schöne Wohnung unter dem Dach des Franziskushauses in der Röhrenstraße bekommen habe, vor allem aber liegt es an den vielen Gemeindemitgliedern, die mich sehr herzlich und freundlich willkommen geheißen haben und mit denen ich nach den verschiedenen Gottesdiensten, Gruppen und Kreisen immer wieder gut ins Gespräch komme.

Inzwischen war ich in fast allen Gottesdienststationen und habe große Gebiete der Pfarrei erkunden können. Dank Pfarrer Ginzel steht mir dafür ein Fahrrad zur Verfügung und so wurde ich sogar schon als der „sportliche Praktikant“ begrüßt. Noch vor zwei Monaten hätte mich im Erfurter Priesterseminar wohl niemand so genannt. Nun bin ich bereits dreimal um die Goitzsche gefahren und genieße die großen und kleinen Touren auf dem Rad. Sei es zum Gottesdienst nach Sandersdorf oder Roitzsch, fix zum Einkaufen zum Kaufland oder als Ausflug mit dem Pfarrer zum Frühjahrskonzert nach Rösa.

Oft kann ich mit diesen Touren ein großes Hobby verbinden: Die oft so schöne Aussicht, die blühenden Pflanzen, das klare Wasser der Seen und die vielen Tiere bewegen mich immer wieder zum Verweilen. Dann hole ich meine Kamera raus und mache viele Fotos. Einige schöne Motive konnte ich schon festhalten.

Ein weiteres Hobby kann ich in der Jugendband pflegen: Während ich zu Studienzeiten in Erfurt kaum dazu kam, Bassgitarre zu spielen, so kann ich hier regelmäßig in den Familiengottesdiensten mit der Band Musik machen.

 

In den kommenden Tagen und Wochen habe ich eine schöne neue Aufgabe: in den Maiandachten, beim Mittagsgebet zum Seniorenmarkt und in den neun Tagen vor Pfingsten darf ich erste kleine Gottesdienste vorbereiten und halten. Im Erfurter Priesterseminar habe ich seit langem das Amt des Zeremoniars ausgeübt und hatte immer viel Freude daran, Liturgie zu gestalten und dafür zu sorgen, dass „alles glatt läuft“. Nun kommen zu diesen Erfahrungen neue hinzu: Selbst Vorsteher eines kleines Gottesdienstes zu sein und diesen zu halten. In neuer Weise mit den Gläubigen zu feiern und sie durch die Liturgie zu leiten, ihnen Brücken zum Gebet und in die Stille zu bauen ist eine spannende Herausforderung für mich.

Klemens Schubert

eines meiner ersten Fotos hier: der Blick über Bitterfeld

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