Ökumene

Mrz 042017
 
 Posted by on 04. Mrz. 2017

Unter diesem Motto steht der Weltgebetstag. Die philippinischen Christinnen, die den Gottesdienst in diesem Jahr vorbereitet haben, stellen die Gerechtigkeit ins Zentrum ihrer Liturgie.

Die über 7000 Inseln der Philippinen sind trotz natürlichen Reichtums geprägt von krasser Ungleichheit. Viele der über 100 Millionen Einwohner leben in Armut. Wer sich für die Menschenrechte, Landreformen oder Umweltschutz engagiert, lebt nicht selten gefährlich.

Unter Bezug auf das Gleichnis der Arbeiter im Weinberg erzählen Frauen von den Folgen nationaler und globaler Ungerechtigkeit.

Freitag, 3. März: 17 Uhr Bitterfeld, Saal im Lutherhaus
18 Uhr Gräfenhainichen, Paul-Gerhard-Haus
19 Uhr Sandersdorf, ev. Gemeindehaus
19 Uhr Roitzsch, ev. Gemeindehaus
Mittwoch, 8. März: 16 Uhr WGT für Kinder, Sandersdorf kath. Gemeindehaus

 

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Nov 182016
 
 Posted by on 18. Nov. 2016

Chor-Hl-WladimirWie schon in den letzten Jahren ist Montagabend, 21. November, der Moskauer Männerchor “Hl. Wladimir” zu Gast in der katholischen Kirche “St. Marien” am Platz der deutschen Einheit in Sandersdorf.
Zum Repertoire gehören alte und immer wieder neue russische Kirchen- und Volkslieder.
Alle sind herzlich eingeladen.
Der Eintritt ist frei!
Das Konzert beginnt um 19 Uhr.

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Nov 132016
 
 Posted by on 13. Nov. 2016

Mit Luther beim Papst

Schon lange hatten wir uns angemeldet und unsere Thesen für Papst Franziskus verfasst; am 9. Oktober ging es dann endlich los. Aus der ganzen Bundesrepublik waren Pilger mit 20 Bussen „Mit Luther zum Papst“ unterwegs. Es war eine ökumenische Pilgerreise, die von unserem Jugendseelsorger Christoph Tekaath und seinen evangelischen Kollegen vorbereitet wurde.

20161013romfotoweb1000 Pilger machten sich auf den Weg nach Rom, ins Zentrum unserer katholischen Kirche. Das Pilgerzeichen waren gelbe und hellblaue Schals. Aber nicht – wie Sie vielleicht denken – gelb für die Katholiken und blau für die Protestanten. Das wäre nicht aufgegangen, weil auch Nichtchristen sich von dieser Reise angesprochen fühlten und mitgefahren sind. Die Konfession spielte keine Rolle. Wir waren als Christen unterwegs und das Verbindende war unser Glauben an Gott.

Kardinal Kurt Koch, Vorsitzender des päpstlichen Rates für die Förderung der Einheit der Christen, und Annette Schavan als Schirmherrin der Reise feierten mit uns den Eröffnungsgottesdienst. Auch unsere Bischöfe – Bischof Gerhard Feige, Bischöfin Ilse Junkermann und Kirchenpräsident Joachim Liebig – waren dabei. Es war sehr bewegend, als wir uns mit den Worten „Du bist mein Bruder! Du bist meine Schwester!“ mit Wasser gegenseitig ein Kreuz auf die Stirn zeichneten. Ein 7-Pforten-Weg durch Rom begann in der Lateran-Basilika und führte uns zum neu geschaffenen Lutherplatz und zur evangelischen Christuskirchengemeinde in Rom. Dort wurden die Pilger freundlich mit Kaffee und Kuchen empfangen. Am Schluss trafen sich alle 1000 Pilger mitten in Rom auf dem Piazza del Popolo und sangen: „Pilger sind wir Menschen, …“.

Das Programm war vielfältig. Sehenswürdigkeiten wie Kolosseum, Forum Romanum, Katakomben, Petersdom und Vatikanische Museen, Gespräche mit Mitarbeitern des päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen und ein Besuch bei Annette Schavan in der dt. Botschaft beim Heiligen Stuhl waren dabei.

Wir „beiden Monikas“ haben auch das Grab der Hl. Monika besucht.

Der Höhepunkt unserer Reise aber war ohne Zweifel die Privataudienz bei Papst Franziskus. Es war wohl das erste Mal, dass eine Lutherstatue in diesen heiligen Hallen stand. Papst Franziskus begrüßte uns und unsere Bischöfe sehr herzlich. Er nahm sich auch die Zeit, um Fragen von fünf Jugendlichen anzuhören und persönlich zu beantworten.

Er machte uns Mut, auf unserem ökumenischen Weg weiter zu gehen.

Eine Frage stellte auch der Papst: „Was ist besser, evangelisch oder katholisch?“ Und die Antwort gab er gleich selbst: „Zusammen ist besser!“

Das konnten wir bei dieser Pilgerreise hautnah erleben und spüren!

Monika mit Klaus Köchel  und Monika mit Walter Wiedenmann

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Nov 202015
 
 Posted by on 20. Nov. 2015
Ökumene gemeinsam auf dem Weg zum Jubiläums- und Gedenkjahr 2017

Hintergrund: Der Vorstand der ACK Sachsen-Anhalt hat folgende Anregung des Vorsitzenden der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Feige/Magdeburg, aufgegriffen:

„Im Blick auf das 500-jährige Reformationsgedenken 2017 könnte es sicher entkrampfend sein, wenn vorher noch so etwas wie ein Versöhnungsprozess in Gang käme, der sich den tragischen Folgen der evangelisch-katholischen Trennung und Entfremdung stellt, gewissermaßen eine ‚Reinigung des Gedächtnisses‘ bzw. ‚Heilung der Erinnerungen‘“.

ACKSaA240Diese Anregung soll in der Form eines Pilgerwegs zur Versöhnung für Sachsen-Anhalt aufgegriffen werden, um die besondere Verantwortung der Kirchen am Ursprungsort der lutherischen Reformation zum Ausdruck zu bringen. Er knüpft damit an die positiven Erfahrungen des Pilgerweges am 16. August 2013 in Lutherstadt Wittenberg zur Thematik „Den Schatz der Bibel teilen“ an. Indem zugefügte Verletzungen, die durch Worte, Bilder und Taten erfolgt sind, ausgesprochen werden, soll eine Einheit im Glauben sichtbar werden, die Christen aus allen Kirchen bestärkt, gemeinsam das Jahr 2017 zu begehen. Darüber hinaus ergeht die Einladung, ein Stück Weg in Lutherstadt Wittenberg zusammen zurückzulegen, an alle Interessierten.

7 Bischöfe und leitende Geistliche sowie weitere Teilnehmer aus insgesamt 10 Kirchen haben ihre Teilnahme zugesagt.

Pilgerweg der Versöhnung: Mittwoch, 25. November 2015 in Wittenberg
  • 18.00 Uhr Schlosskirche: Stationsandacht
  • 18.20 Uhr Pilgerweg zur katholischen St. Marienkirche
  • 18.40 Uhr St. Marienkirche: Stationsandacht
  • 19.00 Uhr Pilgerweg zur evangelischen Stadtkirche St. Marien
  • 19.15 Uhr Stadtkirche St. Marien: Versöhnungsakt der Bischöfe
  • 19.40 Uhr Abschluss im Katharinensaal mit Imbiss

(Aus der Presseerklärung der ACK in Sachsen Anhalt)

Möglichkeiten zur Anreise mit der Bahn:

Hinfahrt: von oben nach unten      //       Rückfahrt von unten nach oben     // ab Bitterfeld wieder nach unten

16:34 R 16:33 P Roi/P’roda ­21:34 P 21:34 R
16:42 16:42 Bitterfeld ­21:27 ­21:27 21:47
16:44 Greppin ­21:24 ­ 21:49
16:47 Wolfen ­21:21 ­ 21:52
16:50 Jessnitz ­21:19 ­ 21:55
16:53 Raguhn ­21:16 ­ 21:58
16:57 Marke ­21:12 ­ 22:01
16:46 M’stein ­(DE ab: 21:04) ­21:22
16:56 GHC ­(DE an:20:46) ­21:13
17:48 WB-Altstadt ­20:13 ­
(17:50) 17:14 Wittenberg   ­20:56

 

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Nov 032015
 
 Posted by on 03. Nov. 2015

In Ihrem Haus wohnen Ausländer, in Ihrer Straße Asylbewerber, Sie treffen in der Kaufhalle Migranten, Flüchtlinge. Woher die kommen, wissen Sie nur bruchstückhaft. Warum arbeiten die nicht? Woher bekommen die Geld und vor allem wieviel? Müssen sie wieder weg oder können sie bleiben? Es gibt geduldete Asylbewerber und welche, die anerkannt sind. Da sieht niemand richtig durch. Alle in einen Topf zu werfen, geht auch nicht. Wer ist was? Unter dem Namen „Bunter Bogen Bitterfeld“ bieten die christlichen Kirchen in Bitterfeld die Möglichkeit, sich genau zu informieren, was es mit den ausländischen Mitbürgern in Bitterfeld-Wolfen auf sich hat. Der erste Abend fand am 28. Mai  unter dem Thema „ALLES GEREGELT – Wer kann Asyl beantragen und wer nicht? Wer muss gehen, wer kann bleiben?“ statt. Vertreter des Landkreises ABI und Petra Albert, Ausländerbeauftragte der Evangelischen Landeskirche, gaben Auskunft auf diese und andere Fragen zu Ausländerinnen und Ausländern in unserer Nachbarschaft. Am 18. Juni stellten sich einige Flüchtlinge persönlich vor und erzählten ihre Geschichte. Am 10. September ging es um die Frage, wie kann ich helfen und was wird schon getan, wo kann ich mich einbringen?

Am Donnerstag, dem 21. Januar 2016, um 19 Uhr beginnen wir im Haus der Diakonie mit einer neuen Reihe der Begegnung.
Dabei geht es darum, vielleicht eine konkretes “Tandem” zu bilden.

Wer solange nicht warten will kann Neu Angekommene und Alt Bitterfelder donnerstags zwischen 16 und 18 Uhr bei der “Redezeit” im Haus der Diakonie treffen.

Toaspern/AGi

 

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