Caritas

Feb 242017
 
 Posted by on 24. Feb. 2017

MISEREOR HUNGERTUCH 2017/2018

Das MISEREOR-Hungertuch hat der nigerianische Künstler Chidi Kwubiri geschaffen.

Von weitem sehen wir nur zwei große farbige Flächen, grün und gelb, klar voneinander getrennt. Treten wir näher, kommen uns aus dem farbigen Hintergrund zwei Menschen entgegen. Zwei Menschen – mehr nicht. Zwei Menschen – verbunden durch ihre Arme, durch ihren Blick. Ich werde hineingezogen in diesen Blick, der alles andere ausblendet. Nichts ist da, was ablenkt. Nur der Mensch.

„Ich bin, weil du bist“ sagt nach einem afrikanischen Sprichwort die eine zum anderen.
Zwei Menschen auf Augenhöhe. So sind wir geschaffen.

Doch Hunger und Not können die Perspektive verschieben. Konfrontation mit unserer Armut, mit unserer Angst, unserer Einsamkeit und Bedürftigkeit verstören leicht den Blick. Da hinein spricht das Evangelium des 1. Fastensonntags: Jesus hat Hunger nach so langer Zeit einsam in der Wüste. Und der Versucher bietet ihm eine neue Blickrichtung an: von oben nach unten, von der Warte des Sattseins auf das Hungern, von der Unverletzlichkeit des von Engeln Getragenen auf die Gebrechlichkeit des Sterblichen, von der Machtposition ganz oben auf die des Geduckten ganz unten.

Jesus besteht diese Versuchung, indem er allein auf Gott verweist. Nur zu ihm schaut er auf und auf niemanden herunter.
Worauf schaue ich hinunter? Wohin schaue ich auf?

Zwei Menschen auf Augenhöhe – und in ihrem Blick ist kein Raum für die Suche nach Besitz, nach Macht und Ehre. Sie sind Geschwister im Hunger und im Sattsein, in der Vergänglichkeit und dem Lebendigsein, in der Ohnmacht und der Macht des Lebens. Zwei Menschen auf Augenhöhe, weil sie sich einander verdanken: Ich bin, weil du bist!

(Schwester M. Ancilla Röttger OSC, Münster)

Mai 252015
 
 Posted by on 25. Mai. 2015

In seinem Fastenhirtenwort hat Bischof Gerhard uns auf die vielen Flüchtlinge aufmerksam gemacht, die aufgrund der verschiedensten Bedrohungen in ihren Heimatländern bei uns Schutz und zum Teil auch eine neue Heimat suchen. Dabei hat er uns ermutigt, diese Menschen nicht nur als Herausforderung, sondern auch als Chance zu begreifen. Im neuen Haus der Diakonie in Bitterfeld (Kirchplatz 4) können interessierte und engagierte Nachbarn donnerstags von 16-18 Uhr unter dem Motto “Redezeit” mit Flüchtlingen ins Gespräch kommen und sich kennenlernen.

Das ist sicher eine gute Gelegenheit, auch als Christen „Flagge zu zeigen“. Ich würde mich freuen, dort gelegentlich jemanden aus der Gemeinde zu treffen. – Einige haben ja bereits den Weg in unsere Gemeinden gefunden. Vielleicht gibt es auch zu dieser Chance eine Berufung.

Mai 252015
 
 Posted by on 25. Mai. 2015

gut erhaltene Reisetaschen, Rucksäcke, Koffer für Asylbewerber; ebenso gut erhaltene Kleidung für Jungs und junge Männer ab Gr. 164.

Infos und Abgabe bei Monika Wiedenmann.Rucksack

Außerdem suchen wir Freiwillige, die mit den jungen Männern Deutsch lernen. Es geht um Alltagssprache, Begriffe, die man beim Einkaufen braucht, Umgang mit Euro.

Monika Wiedenmann